Menü für Gäste vorbereiten: mit diesen Tipps ein Kinderspiel

Chaos vermeiden

Mit diesen Tipps vermeidest du Chaos und hast einen entspannten Abend als GastgeberIn. So kannst du wohl überlegt und ganz in Ruhe ein Menü für Gäste vorbereiten.

Menü für Gäste für Gäste vorbereiten – Mit diesen Tipps hast du als Gastgeber einen entspannten Abend!

Du möchtest ein schönes Menü für Gäste vorbereiten? Köstliche Rezepte für vegane & vegetarische Menüs findest du auf diesem Blog. Mindestens genauso wichtig wie die Rezeptauswahl ist jedoch die Umsetzung! Und dabei möchte ich dir ein paar nützliche Tipps mit auf den Weg geben, die dir Pannen an deinem großen Abend ersparen. Wenn du diese Tipps beachtest, wird dein Menü für Gäste ein absoluter Erfolg und der Abend im positiven Gedächtnis bleiben! Garantiert! 

Der wichtigste Tipp zuerst: Mutet euch nicht zu viel zu! 

Natürlich ist selbstgemachtes Brot zur Suppe ein Traum, aber ganz ehrlich? Es ist eine Beilage und nicht der Hauptspieler eures Gerichts! Ihr müsst nicht ALLES selbst machen. Kauft euch lieber ein frisches Baguette beim Bäcker oder nehmt ein Brot zum Aufbacken im Ofen. Das schmeckt ebenfalls super und erfüllt solide seinen Zweck. 

Habt ihr bereits des Öfteren Mehrgänge-Menüs gekocht und seid darin erprobt ? Wenn ihr diese Frage mit ja beantworten könnt, dann traut euch gern an umfangreiche Menüs mit 5-Gängen und mehr. Seid ihr jedoch noch recht neu auf dem Gebiet und weniger praxiserfahren, sucht euch lieber einfacheres 3-Gänge-Menü aus, das ihr wirklich gut hinbekommt. Hier gilt: lieber 3 sehr gut gekochte Gänge als 6 schlechte. Außerdem: Keine Experimente! Ich empfehle dir absolut nicht bei einem Abend mit hungrigen Gästen ein Schokotörtchen mit flüssigem Kern erstmals auszuprobieren. Wenn du etwas Kompliziertes vorhast, dann probiere es auf jeden Fall vorher aus!

Mein zweiter Tipp: Vorbereitung ist das A und O! 

Damit du den Abend nicht alleine in der Küche fern von deinen Gästen verbringen musst, bereite vor, was vorzubereiten geht! Suppen, Kuchen oder Aufstriche lassen sich wunderbar am Vortag machen. Strudel mit verschiedenen Füllungen, Suppen, Salate oder Quiche lassen sich vor dem Servieren einfach aufwärmen oder (kalt) fertig anrichten und mit Dressing marinieren. In der Regel habe ich Menüs ausgewählt, bei denen du Vieles vorbereiten kannst. Aufwändige Speisen bei denen du den Herd nicht verlassen kannst, wirst du in den Menüs also nicht finden. Doch es liegt natürlich an dir hier entsprechend frühzeitig zu beginnen

Dritter Tipp: Kenne deine Gäste!

Anne nimmt an der gedeckten Kuchentafel Platz und plötzlich fällt es mir wieder ein: Sie hat doch Lactose-Intoleranz!!. Oh nein und ich habe eine Sahnecremetorte gebacken und Kakao auf dem Herd stehen. Sowas kann passieren (und ist mir auch leider Gottes schon viel zu oft passiert). Daher mein Hinweis: Erkundigt euch vorher bei euren geladenen Gästen, ob jemand Allergien hat oder Veganer ist. Ein Abend kann wirklich zur Katastrophe werden, wenn du keine Alternativen vorbereitet hast. Also informiere dich vorher über das Essverhalten deiner Gäste und passe das Menü gegebenenfalls an. 

In der Regel lassen sich Milchprodukte leicht durch pflanzliche Alternativen ersetzen oder schaut im Supermarkt nach lactosefreien Ersatzprodukten. Inzwischen ist das Sortiment sehr groß, sodass du keine neuen Rezepte brauchst. Nimm anstelle von Butter pflanzliche Margarine oder tausche Mehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus dem Supermarkt oder der Drogerie aus. Nüsse lassen sich meist einfach austauschen durch eine andere Nussorte. 

Und wenn ihr denkt, ihr kennt eure Gäste und deren Unverträglichkeiten und Allergien – fragt trotzdem vorher mal nach! Es gibt nämlich auch Diäten oder Lebenmittelumstellungen, die das Essverhalten grundlegend verändern können. Ich hatte es schon, dass eine Freundin plötzlich nur noch zuckerfrei gegessen hat oder komplett auf Kohlenhydrate verzichtet hat im jeweiligen Monaten. Sowas kann sich phasenweise immer wieder ändern, daher habt das auch auf dem Schirm, damit ihr nicht enttäuscht werdet.

Vierter Hinweis: Halte deine Küche sauber!

Spätestens, wenn deine Gäste erscheinen, sollte deine Küche sauber sein. Du kannst davon ausgehen, dass deine Gäste dir helfen wollen und zu dir in die Küche kommen oder einfach einen Blick “hinter die Kulissen” werfen wollen. Spekulieren also keineswegs darauf, dass diesen Raum ohnehin niemand betreten wird. Außerdem wichtiger Hinweis: Räume deine Geschirrspülmaschine leer! Damit vermeidest du ein riesiges Chaos beim Kochen selbst, aber vor allem beim Abräumen hinterher. So kannst du benutzte Teller und Besteck direkt in die Spülmaschine stellen, ohne dass sich dreckiges Geschirr in deiner Küche türmt. 

Hinweis 5: Denk an die Kinder

Serviere Kindern immer als erstes das Essen, dann ist erstmal Ruhe. Starte mit der Vorspeise und reiche ihnen dann am besten gleich den Hauptgang. Mein Tipp: bereite ein einfaches Kindergericht zu, zum Beispiel Minipizzen.  So können die Erwachsenen entspannt essen, während die Kids bereits spielen oder auf dem Sofa Disney-Filme schauen. Spielen ist auch schon das Stichwort! Stelle dich auf deine kleinen Gäste ein und richte am besten eine kleine Ecke für sie ein. Dort können verschiende Spielsachen und Beschäftigungsgegestände (wie Stifte und Malbücher) aufgebaut sein. Hast du keine Spielsachen, bereite zumindest eine Auswahl an Kinderfilmen vor oder installiere ein paar Apps auf dem Tablet. Denn denk dran, nur wenn die Kinder beschäftigt sind, können die Eltern einen ruhigen Abend verleben. Achte außerdem darauf, wenn Kinder dabei sind, keinen Alkohol und keine rohen Eier in den Gerichten zu verwenden. 

Tipp 6: Das richtige Anrichten

Starte vor dem Essen mit einem Aperitif. Dafür musst du absolut keinen Barkeeper-Kurs belegen und aufwändige Cocktails mixen können! (Aber du kannst natülich.) Mach es dir einfacher und reiche ein Glas Prosecco, Hugo, Aperol Sprizz oder einfach ein Bier zur Begrüßung deiner Gäste. Mit einem Willkommens-Drink sind alle gleich viel entspannter und erstmal zufrieden etwas in der Hand zu haben. Wer hasst es nicht im Restaurant ewig warten zu müssen, um vom der Bedienung irgendwann einen Hauch von Beachtung geschenkt zu kriegen. Mit dem Drink sind die Gäste erstmal bedient und auch nicht grummelig, wenn nicht direkt das Essen auf dem Tisch steht.

Wenn viele Gäste zu erwarten sind, würde ich dir ans Herz legen die Vor- und Hauptspeisen sowie den Salat direkt am Tisch zu servieren. Fülle die Gerichte in große Schüsseln und schöne Gefäße, dann kann sich jeder selbst bedienen. Serviere Saucen in extra Kännchen (oder falls du hast, in einer Sauciere). Gerade bei Sauce gehen die Vorlieben stark auseinander. Der eine möchte sein Gericht vielleicht regelrecht in Sauce ertränken und mag es, wenn alles schwimmt (ich gehöre zu dieser Sorte), andere verfeinern ihre Speise nur mit ein paar Tröpfchen. Auch Aufstriche kannst du zum Selbstportionieren auf den Tisch stellen. Richte dein Dessert auf einer separaten Anrichte als kleines Buffet an. So ersparst du dir viele Rennereien und deine Gäste nehmen sich, was sie möchten. Der Vorteil dabei liegt auf der Hand: Jederzeit Nachschlag holen und die Portionen selbst bestimmen zu können. Anscheindend gibt es tatsächlich Menschen, die dem Phänomen angehören “Kein-Dessert-Typ” zu sein. Diese müssen sich der “Qual” Süßspeisen essen zu müssen nicht aussetzen (und es bleibt mehr für uns ;)).

Und zu guter Letzt: Schaffe eine gemütliche Atmosphäre

Wenn du dein Menü perfektionieren willst, dann richte auch die Tischdekoration nach dem Thema des Menüs. Dekoriere am besten schon am Vortag. Etwa 1 Stunde vor dem Erscheinen deiner Gäste solltest du mit allen Vorbereitungen fertig sein. Dann hast du noch genügend Zeit dich zurecht zu machen. Oder möchtest du deine Gäste verschwitzt, ungeschminkt und in bekleckerten Klamotten empfangen?

Um auch nach dem Essen für Unterhaltung und Wohlfühlen deiner Gäste zu sorgen, halte einige Gesellschaftsspiele bereit. Spieleabende können das Miteinander fördern, sind aber nicht für jeden was. Daher lasse immer genügend Raum für Gespräche und verplane nicht jede einzelne Minute. Als Gastgeber solltest du spontan durch den Abend leiten und selbst abwägen, was gerade am besten zur Stimmung passt. Du kannst deine Gäste auch einfach fragen, ob sie gerade Lust haben auf ein Gesellschaftsspiel. Alternativ sind Fotoalben (z.B. vom letzten Urlaub oder dem 30. Geburtstag) auch immer ein netter Zeitvertreib und bieten eine gute Gesprächsgrundlage.

Jetzt, wo du weißt worauf es ankommt. Ein bisschen Inspiration gefällig? Ich habe hier leckere Menükreationen für dich, die du zu Hause nachkochen kannst. Mit allen Rezepte und Tipps für einen perfekten Abend.

Tritt dem Gespräch bei

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